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Kreuzacker

Frieden statt Krieg

Schon 1450 ist hier in einer Urkunde der Standort eines Feldkreuzes als Grenzmarke belegt. Der Eintrag «Akker gelegen an aim Krüz», bezieht sich auf einen Acker des Klosters St. Gallen. Der Flurname Kreuzacker hat sich bis heute erhalten, so wurde das nördlich gelegene Sekundarschulhaus Rorschach 2013 «Kreuzacker» getauft. Errichtet wurde das überdachte und eingefriedete Kreuz in der für Europa gefahrvollen Zeit im Frühling 1939, wenige Monate bevor der Zweite Weltkrieg ausbrach. Stifterin war die Marianische Jungfrauen-Kongregation, die mit dem Anbringen des Kreuzes angesichts der drohenden Kriegsgefahr Frieden für die Heimat erbeten wollte. Die feierliche Einsegnung fand am Auffahrtstag 1939 anlässlich der Flurprozession statt.

Frieden

so sehr gewünscht
doch immer wieder schwer zu halten
mit den Nachbarn
den Mitarbeitenden
in der Familie
mit mir selbst
keinen Frieden durch Schweigen zu allem, sondern im Dialog.
sich miteinander auseinander setzen −
mit mir selbst Frieden schliesse
und ihn dann weitergeben.